Mose, Hiob und die Nacht

Da bittet Moses Gott darum:“Lass mich deine Herrlichkeit sehen!“ und er wird als erstes in eine Felsspalte geführt, und Gottes Hand liegt über ihm. 2.Mose 33, 18-23

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Wie einfach ist mir diese Bitte von Mose:“Lass mich deine Herrlichkeit sehen!“, von den Lippen gekommen und wie wenig hatte ich vorher davon verstanden!

Dass auch ich in eine Felsenkluft, mit der Hand Gottes über mir, stehen könnte, hatte ich nicht bedacht und mir auch keine Gedanken darüber gemacht.

Wie sehr bieten sich die Zeiten in der Felsspalte dazu an, Gott falsch zu verstehen, und Ihm Ferne und Abgewandheit vorzuwerfen, obwohl Seine Hand schon über uns liegt – und wo die Hand ist, ist der Träger der Hand.

Aber es wird von uns Christen diese Zeiten im Felsen oft missverstanden und wir wenden uns ab. Da ist es vielleicht schwer treue Freunde zu finden, die sich wie bei Hiob, nicht abwenden, sondern die enge und dunkle Zeit mit einem teilen und uns nicht alleine lassen. Auch wenn diese Freunde mit ihren Argumenten über diese Zeit falsch liegen können, wohlmöglich Ursache und Wirkung falsch einschätzten, so können sie doch, wenn sie – wie Hiobs Freunde – uns nicht allein gelassen haben, am Ende gesegnet und mit neuen Erkenntnissen über Gott – als Freunde – wieder gehen.

Johannes vom Kreuz nannte solche Zeiten „Die Nacht“ und sah es auch als Notwendigkeit zur Vorbereitung für das sehen von der Herrlichkeit Gottes.

Ich bin dankbar für die „Nacht“, für gute Freunde und das sehen der Herrlichkeit!

Ich bin wieder da!

2 Antworten zu „Mose, Hiob und die Nacht“


  1. 1 wegbegleiter Juli 18, 2008 um 4:08

    Ja, prima! Willkommen zurück – du wurdest vermisst…;-) Segen dir!


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